Was ist eigentlich eine Yoni-Massage?

Kursus - Intimmassage der Frau - eine persönliche Anleitung zum Nachmachen

26.10.2026   Themen: Frauen How to Massagen Veranstaltung

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Was ist denn eigentlich eine Yoni? Das Wort wird besonders im Bereich Tantra benutzt und ist eine wertfreie Bezeichnung für die weiblichen Geschlechtsorgane. Das männliche Gegenstück wird als Lingam bezeichnet. Aber darum ging es in meinem heutigen Kursus nicht.

Wir haben an einer Gummimöse massiert. Und die Möse hat sich gleich für mich sehr vertraut angefühlt. Das war vor einigen Jahren noch anders. Da hatte ich noch Versagensängste bei weiblicher Kundschaft. Heute habe ich gemerkt, wie liebevoll selbstverständlich das nun doch schon für mich ist. Und ich habe heute wieder viel mitgenommen.

Ich mache ja solche Kurse überwiegend deshalb mit, weil ich nicht nur was Neues lerne, sondern auch Dinge, die ich eigentlich schon weiß, wieder aufgeweckt werden. So ist mir heute aufgefallen, dass ich nach gut 20 Jahren oft zu intuitiv arbeite und besonders in so sinnlichen Situationen wieder mehr Blickkontakt suchen sollte.

AnuKan - Zentrum für Berührungskunst.

Früher hießen sie Sinnesart, und ich habe dort schon an diversen Kurse teilgenommen und sogar selber welche dort gegeben.

Mit einem Fragezeichen im Gesicht stand ich vor der neuen Adresse. Diese noble Villa kann doch nicht richtig sein…. Aber doch. Unter dem Dach findet sich ein großzügiger von alten Holzbalken dominierter Veranstaltungsraum.

Mir war klar, dass es sich bei den heutigen Kursinhalten um teilweise sehr ritualisierte Abfolgen handeln würde, aber das war dann doch offener als ich erwartet hatte.

Uns wurde zunächst eine Abfolge von 38 verschiedenen Massagegriffen gezeigt und ausführlich erklärt.
Wir saßen vor unseren Gummimösen und machten fleißig alles nach.
Beruhigenderweise wurde uns gleich gesagt, dass wir wahrscheinlich nur die Hälfte oder vielleicht nur zehn von den Griffen später anwenden würden. Jede Person dürfe in Runde zwei eine persönliche Auswahl treffen.

Die festen Abfolgen hatten in diesem Fall aber was Gutes, denn ich kann das tatsächlich exakt aufschreiben, welche Griffe ich für sinnvoll halte. Ich benutze hier mal die tantrischen Namen für die Griffe, um das etwas anschaulicher zu machen. Ich selber bin ja eher für gefühlsmäßiges Agieren ohne festgezimmerte Regeln.

Hier aber nun meine 21 Auswahlgriffe, die ich meiner Art entsprechend weder so nennen werde noch in der Reihenfolge abarbeiten werde. Alles muss im Fluss sein…

1) Öffnung

Hierbei legt man die gut vorgewärmten Hände ganz sanft auf den Körper zur Begrüßung und zum Einsteigen. Die eine Hand liegt zwischen den Brüsten und die andere auf der Yoni. Einfach entspannt liegen lassen.

2) Herz-Yoni-Erweckung

Nun bewege ich ganz langsam die beiden auf dem Körper ruhenden Hände rauf und runter - ich wechsele immer wieder zwischen Brust und Yoni, und lasse die Hände kurz innehalten, wenn sie an der neuen Position angekommen sind

3) Kundalini

Ja, wir haben auch gelernt, was das Wort bedeutet, aber das will ich hier nicht ausbreiten. Es geht um Vibrationen - in diesem Fall leichtes Rütteln mit der auf der Yoni liegenden Hand.

4) Eierstock- und Gebärmutterwärmer

Oh je. ich glaube, ich fasse meine Gäste oft mit viel zu kalten Händen an. Das muss nun anders werden. Hier haben wir die eigenen Hände so schnell aneinander gerieben, dass sie wunderbar warm wurden. Und diese vorgeheizten Hände wurden dann an die passenden Stellen des Bauchen gelegt.

5) Trommelwirbel

Das hat mir sehr gut gefallen, denn ich mache das oft bei Männern. Und auch bei Frauen habe ich schon mit leichten Klopfungen gespielt. Bei einer führten meine Klopfungen auf den Kitzler sogar zum Orgasmus. Hier waren die Klopfungen aber mit dem Handrücken auf dem Dammbereich. Also, der Bereich zwischen Möse und Poloch.

6) Blume bewundern

Das kam im Kurs eigentlich erst später, aber ich finde das paßt hier gut hin, um wieder etwas Ruhe nach dem Trommelwirbel reinzubringen. Man legt die Hände rechts und links an die Innenseite der Oberschenkel und zieht alles entspannt auseinander. Nun kann man sich die ganze Pracht der dargebotenen Möse in Ruhe anschauen. Mir fiel dabei gleich ein, dass man dabei ein wenig drauf pusten kann. Aber sowas ist im Tantra wohl nicht vorgesehen.

7) Äußere Venuslippen

Ja, richtig. Venuslippen und nicht Schamlippen. Ich kannte das neue Wort schon, aber mir war zuvor auch nicht klar, wie unpassend das Wort Schamlippen ist. Wieso müssen wir uns denn schämen? Im Gegenteil Frauen sollten sich viel lustvoller ausleben. Finde ich.
Also, worum ging es nun in dem Kursus bei dem Punkt?
Wir massieren die äußeren Schamlippen. Zuerst die eine und dann die andere Seite. Gerne auch paar mal hin und her.

8) Innere Venuslippen

Das Selbe mit den inneren Venuslippen.
Sollten diese bei der zu massierenden Dame sehr klein sein, dann geht das nicht so recht. "Einfach weglassen", sagte unsere sehr erfahrene Yoni-Massage-Lehrerin mit einem Lächeln.

9) Feuer machen

Ha, das hat mir gefallen. Äktschn…
Die Hände sehr gut einölen oder „eingelen“ und mit der Rückseite der Zeigefinger auf beiden Seiten zwischen den Schamlippen ganz schnell rauf und runter reiben.

10) Haubentaucher

Ich liebe das bei mir selber.
Ja, auch wir Frauen haben eine „Vorhaut“. Der Kitzler hat ein Häubchen, welches man vorsichtig zurückschieben kann, und dann kommt der Kitzler je nach Form schön raus. Also, bei mir kommt er dann schön raus, aber das ist wirklich sehr, sehr unterschiedlich von Möse zu Möse.
Und Nein, das tut nicht weh, wenn das ruhig und schon langsam gemacht wird. Im Gegenteil.

11) Tanz um die Perle

Das hat mir auch gefallen, denn es ist ja ein sehr verbreiteter Irrtum bei Männern, zu meinen, wir finden es toll, wenn man den Kitzler schön heftig mit einem Finger punktiert. Ähm…. Nein, das finden fast alle Frauen nicht toll.
Das ist viel zu heftig, denn in diesem mini-kleinen Kitzler treffen extrem viele Nervenbahnen zusammen, und da ist weniger mehr.
Und genau das meint der „Tanz um die Perle“. Immer drumherum streichen. Der Erfolg wird euch sicher sein.

12) Dauerstreich

Hier wird eher darauf hingewiesen, immer wieder zwischendurch die Vulvalippen, denn Bereich drum herum und auch den ganzen Körper auszustreichen. Das fühlt sich toll an und holt die passive Person noch mal wieder komplett rein. Auch ich selber vergesse das oft in meinen Sessions. Im Kursus war mit diesem Punkt gemeint, dass wir großflächig ausstreichen oder massieren bis runter zum Anus.

13) Löwin wecken

Das hat mir sehr gefallen, weil es mal eine andere Handhaltung oder Technik ist, als ich (und sicher auch viele andere) üblicherweise anwende, wenn man mit der Möse spielt.
Was ist gemeint?
Die Faust ist locker am Damm platziert. Wo und was ist der Damm?
Es ist das weiche Gewebe zwischen dem Schiedeneingang (Vagina) und dem Anus.
Ganz tolle Stelle auch bei Männern….
Und nicht nur bei Männern. Im Kurs habe ich diese Handhaltung für Frauen perfektioniert.
Die Faust am Damm und der Daumen ganz leicht auf der Klit (dem Kitzler).

14) Löwenzunge

Und nun kommen wir wieder etwas runter.
Fließbandartig bewegen sich die Hände nacheinander vom Anus über die Möse bis hoch zum Bauch. Und immer im Wechsel. Die Löwenzunge habe ich da nicht so recht gesehen, aber das sahen andere aus dem Kurs anders.

15) Erdung

Super Sache.
Das werde ich sofort einbauen. Auch bei Männern.
Gemeint ist, dass eine Hand zwischen die Beine unter dem Po wandert und dort liegen bleibt. Das ist nur vorsichtig möglich, denn die Massageperson liegt ja auf dem Po. Hand schön einölen, dann geht das.
Und die andere Hand liegt oben auf der Möse.
Einfach ruhen lassen und warten und nichts machen…. Nein, es wird der anderen Person nicht langweilig.

16) Eintritt in den Tempel

Ha, jetzt geht es los…. Jetzt kommt etwas, was ich bei Analbehandlungen bei Männern sehr ausgiebig mache.
Einfach nur von außen drum herum streichen.
Sowohl der äußere Anusbereich als auch der Möseneingang sind sehr sensibel. Und besonders die Möse reagiert ganz wunderbar auf die langsame Annäherung. Man kriegt dann oft zu hören von der Frau: „Geh rein…!“ oder „Mach endlich…!“
Nun, ich bin ja keine Tantrikerin, sondern Bizarrlady oder Domina. So sage ich dann ganz entspannt, dass alles seine Zeit hat…. Ich gebe das Tempo vor. Und dazu kann auch gehören, dass meine Massagepartnerin sich gedulden muss und den Genuss verlängern.

17) Höhlenforschung

Hier gab es nun drei Stationen, die unterschiedliche Begriffe hatten, die ich aber alle zusammenfassen würde unter dem wunderbaren Begriff „Höhlenforschung“.
Also, wo waren wir stehen geblieben?
Wir massieren gerade nur außen herum, und vielleicht bettelt die Frau schon. Und wenn nicht, dann ist sich wahrscheinlich nun bereit dafür.
WICHTIG: Die Finger dringen nicht ein, sondern sie werden von der Möse förmlich reingesogen.
Also die Finger gleiten eigentlich von selber rein.
Und genau das ist echt super, super wichtig.
Niemals zu früh und zu schnell reingehen.
Drauf achten, dass die Fingernägel gut gestutzt sind.
Und wenn du dann drinne bist, erstmal den Finger ruhen lassen und warten wie die Frau reagiert.
Und wie geht man denn nun am besten rein mit dem Finger? Wenn die Frau auf dem Rücken liegt und du sitzt zwischen den Beinen, dann zuerst Handrücken nach oben und mit dem Finger eingehen. Der Finger geht dann quasi innen Richtung Rücken/Anus.
Da tasten wir dann die Innenwand ab.
Und dann bewegen wir uns langsam hoch. Im Kurs wurde die Uhr dafür verwendet als Hilfsmittel.
Wie ist das zu verstehen?
Wenn der Finger in der beschriebenen Position rein geht, dann kann man das 6:00 Uhr sehen.
Wir bewegen uns nun weiter nach oben Richtung 8:00 Uhr…. und dann langsam weiter bis 11:00 Uhr.
Und HALT, denn bei 11:00 Uhr ganz vorsichtig sein.

18) Klingeln an der Pforte

Schöne Bezeichnung.
An der Stelle, wo wir nun sind, kann man etwas Raues ertasten (falls nicht, dann keine Panik). Das Raue ist der vielbeschworene G-Punkt. Der ist leider nicht so eindeutig zu erkennen, wie das im Kursus gesagt wurde. Aber diese Stelle ist eigentlich bei fast jeder Frau eine super sensible Stelle…
Immer erst ganz vorsichtig und dann erst den Druck erhöhen oder die Bewegung intensivieren. Immer gucken, wie die Frau reagiert.
Leicht drücken. Noch nicht zu viel machen, denn hier kommt nun einem meiner Lieblingssätze: „Soweit sind wir noch nicht.“

19) Daumendruck

Gemeiner- oder wunderbarerweise ziehen wir nun langsam den Finger wieder raus.
Und das Folgende hat mir besonders gut gefallen, denn das kannte ich echt noch nicht.
Wir gehen nun mit beiden Daumen rein.
Und die flachen Hände können natürlich an der Oberfläche auch noch was anrichten….

20) Doppelte Freude

Jetzt wird es langsam wirklich heftig.
Wir stimulieren nun parallel den G-Punkt und den Kitzler (Hinweis: nicht vergessen, dass der Kitzler lieber vorsichtig berührt wird oder mit der flachen Hand oder mit zwei Fingern)

21) Die Löwin reiten lassen

Und nun geht es wirklich zu Sache.
Im Kurs wurde lustigerweise gesagt, dass wir zwei Finger nehmen und fisten.
Ich würde immer sagen zwei Finger nehmen und „ficken“.
Bei dieser Vorbereitung sollte es nicht lange dauern, bis es zum Orgasmus kommt….
Manchmal funktioniert das mit dem Orgasmus nicht. Dann ist das auch nicht so schlimm, denn die ganzen Gefühle im Vorwege waren sehr wahrscheinlich schon so massiv, dass das alleine schon reicht.
Die Fixierung auf den Orgasmus ist nicht nur bei Männern der Fall.
Ich versuche dann immer klar zu machen, dass das Gesamterlebnis das Ziel ist.
Das ist etwas, dass ich selber auch erst mal lernen mußte. Und so geht es auch vielen Menschen.

ENDE

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Du willst auch einen Yoni-Massage-Kurs machen

Ich empfehle ich zwei Kurse, die ich beide schon gemacht habe.

  1. der beschriebene Kurs:
    Yoni Massage (de)light - Intimmassage am Modell
    bei Anukan in Dresen
    -> https://www.anukan.de/veranstaltungen/yoni-delight-2026-10-24/

  2. Kamala Mara
    Yoni - Zauberblume der Lust
    in Berlin und anderen Städten
    -> https://www.kamala-mara.de/veranstaltungen/yoni-massage/

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