Das Besondere an Langzeitsessions

Und wieso habe ich mich früher nicht getraut, das anzubieten?

Johanna Weber -- 25.05.2026   Themen: Facesitting Kompliziertes Melkmaschine

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Wie kamen wir drei eigentlich auf das Thema mit den Langzeit-Sessions?
Eigentlich wollten Lady Vyra, Annabel Schöngott und ich uns gemütlich zusammensetzen und unsere Marketingstrategien austauschen. Wir hatten festgestellt, dass wir alle über die Jahre unsere Art, die Kundschaft anzusprechen und Termine zu machen, verändert hatten. Und das klang so, als ob das bei jeder von uns unterschiedlich sei.
So kam es zu diesem gemütlichen Austausch-Abend.
Wir saßen bei Vyra rund um den mit Snacks gedeckten Tisch.

Ich hatte befürchtet, dass wir uns total verplaudern, aber wir sind alle drei sehr strukturiert, und so stand wirklich das Thema Marketing auf dem Plan. Von unseren kleinen Marketing-Geheimnissen werde ich hier nichts verraten.

Was ich aber erzählen möchte, ist, dass es wirklich viel Arbeit ist, bis es zu einer Session kommt. Wie bei einem Handwerker müssen wir viele „Kostenvoranschläge“ schreiben, bis es zu einem Auftrag kommt.
Und bei uns sind die Menschen oft auch leider nicht so sachlich, denn wir verkaufen ja schließlich Geilheit und keine Schrankwände.

Aber wie kamen wir dann also auf die Langzeitsessions?
Wir stellten fest, dass wir alle drei uns diese erst erarbeiten mußten, und gerne würden wir auch mehr davon machen.

Ich selber habe mich die ersten Jahre nicht getraut, Sessions anzunehmen, die länger sind als 2 Stunden.

Im ersten Jahr bin ich nicht über eine Stunde Spielzeit Hinausgegangen.
Warum?
Ich hatte wirklich Angst, dass ich die Zeit nicht voll bekomme.
Damals hatte ich ja auch noch eine ganz andere Spieldynamik. Ich denke, dass ich damals viel zu schnell agiert habe in den Sessions und auch zu viel Inhalt in die Stunde gepackt habe.
Mittlerweile kann ich aus einer großen Ruhe heraus auch eine Stunde lang nur Analspiele machen. Wenn es gut läuft, dann geht das sogar noch länger. Da werden dann bewußte Pausen von mir eingebaut, in denen ich etwas leicht Verdauliches anderes spiele, um den Kopf und den Körper ein wenig wegzubringen vom Analthema. Danach ist die Offenheit (ähm… das meine ich eigentlich gar nicht doppeldeutig) wieder da, und es kann gemütlich weitergehen.

Die Langsamkeit ist etwas, das ich erst lernen mußte.

Ich dachte immer, dass es meinem Gegenüber langweilig wird, wenn ich nicht viel Aktion mache.
Dass der arme Mensch gar nicht hinterherkommt, habe ich erst gemerkt, als ich angefing selber mehr passiv zu spielen. Ich bin auch immer nicht hinterhergekommen. Und Stress hat man ja auch so genug, den will man ja in der Session nicht.

Aber Langsamkeit ist ja nicht gleich Langsamkeit. Also, ich bin wirklich sehr präsent in den Sessions, auch wenn ich „nichts“ mache. Die Hand auf den Brustkorb legen kann nach einem anstrengenden Part genau richtig sein. Und da ja jede Situation anders ist, lasse ich meinen Spielpartner manchmal auch alleine ausruhen und verdauen oder nachspüren. Dabei räume ich ein wenig auf oder stelle schon die Sachen für die Spieleinheit nach der Pause zusammern.

Manchmal gehe ich in die Küche und mache Espresso für uns beide....

OK, es gibt auch Menschen, die brauchen das Zackige und sind manchmal wie ungeduldige Kinder, die der Mama am Ärmel zupfen…
Diese Sorte Mensch ist seltener als die Erstgenannte.
Und da ich ja selber auch sehr viel von diesen Power-Menschen in mir habe, kann ich das gut nachvollziehen und auch gut umsetzen.
Mit denen kann man oft auch gut lachen in der Session oder sich über weitere Inhalte austauschen. Ja, bei denen ist eine andere Art von Tiefe, denn sie sind nicht still in das Geschehen versunken, sondern diese Menschen haben eine aufgeregte Neugier. Ich lade sie immer ein, mitzugestalten. Das gelingt mir mittlerweile sehr gut.

Vor 10 Jahren hätte ich das niemals gekonnt.

Ja, ich merke wirklich den Unterschied.
Vor 10 Jahren war ich noch viel mit mir selber beschäftigt, ob ich denn alles gut mache und was das mit mir macht. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass eigentlich nichts mehr kommen kann, was mich total aus dem Sessionzusammenhang bringt. Und das heißt nicht, dass ich alles schon gesehen und erlebt habe. Nein, es kommt immer wieder was Neues, aber das ist jetzt eher eine erfreuliche Nuance und keine schwierige Herausforderung, wie es früher für mich war.

Ja, und eben die Tatsache, dass ich mittlerweile die Themen, die ich früher in einer Stunde gemacht habe, auf 3 Stunden verteile.

Es gibt eben auch Dinge, die wirklich Zeit brauchen oder für die man sich Zeit nehmen könnte und sollte.

Ich kann mich mittlerweile ganz locker 2 Stunden nur mit Facesitting beschäftigen.
Na, da mache ich natürlich nicht nur Facesitting, sondern es geht in der Regel um Tease&Denial. Also, mein lebendes Spielzeug immer wieder so weit erotisieren, dass es kurz davor ist. Und dann wieder fallen lassen…
Und dabei steigert sich das Ganze immer mehr…
… bis kurz vor dem Wahnsinn. Äh, OK, das kann durchaus mal so empfunden werden, aber wer mich kennt, weiß ja, dass ich gerne bei der Wahrheit bleibe. Also, den Wahnsinn lassen wir mal hier raus, aber es wird schon sehr geil werden….

Melkmaschinenspiele kann ich auch stundenlang machen….
Stomspiele brauchen auch echt viel Zeit und Musse...
Es gibt noch so Einiges anderes, was ich gerne breit ausweiten mag…

Spielpausen mit kleinem Essen

Ich liebe es auch, einen ganzen Abend zusammen zu verbringen und mit einem schönen Essen im Restaurant zu beginnen oder zwischendurch Sushi zu essen und ein Glas Wein zu trinken…. und dann weiterzuspielen.
Das Angebot für einen ganzen Abend findet sich HIER.

Und und ganz neu biete ich nun auch folgendes an:

1) Ganzer Tag

Wer einen kompletten Tag in das Spiel abtauchen will, der ist herzlich willkommen. Bisher habe ich das nie angeboten. Aber ich bin in letzter Zeit öfter angesprochen und für sowas gebucht worden, dass ich nun ein Paket geschnürt habe.
Dabei kann man auch wunderbar einzelne Themenbausteine verarbeiten oder in ineiander übergehenlassen. Je nach Laune und Tagesform kann sich durch das Spiel vieles ergeben. Auch Dinge, die zuvor gar nicht geplant werden.
An der Beschreibung dazu arbeite ich gerade....
Kurz: es handelt sich um ein ausgedehntes Spiel, dass sich über rund 8 Stunden mit Pausen erstreckt. Die Pausen können gemeinsames Essen oder auch Spazierengehen mit Halsband oder was auch immer sein.

2) Overnights

Über das Angebot und den Preis sinniere ich gerade. Ich denke, dass ich in den nächsten Wochen damit fertig sein werde.

Und jetzt höre ich mal langsam auf, zu schreiben.
Die beiden Kolleginnen signalisierten, dass sie zu dem Thema auch was schreiben wollten. Wir dürfen gespannt sein.


Und hier die Webseiten der beiden Kolleginnen,
die ich wirklich wärmstens empfehlen möchte:

Online Termin Buchen

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